TC BW Halle

 TC BW Halle wird ungeschlagen deutscher Meister

Das nennt man wohl Dominanz: zum dritten Mal binnen vier Jahren und zum fünften Mal insgesamt ist der TC Blau-Weiss Halle deutscher Mannschaftsmeister geworden. Das von der BreakPoint-Base betreute Team um Tim Pütz und Jan-Lennard Struff marschierte nahezu mühelos zum Titel. Sechs Siege und zwei Unentschieden lautete am Saisonende die beeindruckende Bilanz. Lediglich der Dauerrivale Kurhaus Aachen und  gleich zum Auftakt die Mannschaft aus Köln rangen den Lindenstädtern eine 3:3 ab. Halles Durchmarsch sorgte dafür, dass schon vor dem letzten Spieltag, an dem der TC spielfrei hatte, der Sieg sicher war.  Entscheidend war das 4:2 am achten Spieltag  vor 3.200 begeisterten Zuschauern gegen den Rochusclub aus Düsseldorf.  Zum siegreichen Haller Team gehörten in dieser Saison:  Enrique Lopez-Perez, Nikoloz Basilashvili, Jeremy Jahn, Daniel Munoz de la Nava, Robin Haase, Joao Sousa, Simone Bolleli, Thiemo de Bakker, Tim Pütz, Lennart Zynga (BreakPoint) und  Spitzenspieler Jan-Lennard Struff. Im Betreuerstab um  Teamchef Thorsten Liebich leisteten unter anderem Kolja Herrmann (Physiotherapeut) und Thomas Dappers (Coach) erstklassige Arbeit.

Bundesliga 2016 – Aufholjagd bleibt ohne Happ-end

Nach zwei Meistertiteln in Folge gehörte der TC Blau-Weiss Halle, betreut von der BreakPoint-Crew, auch 2016 zum Kreis der Meisterschaftsfavoriten. Doch Ab- und Zugänge hatten den Kader gehörig durcheinander gewirbelt. Daniel Gimeno-Traver, Pierre-Hugues Herbert, Ruben Ramirez Hidalgo und Javier Marti verließen den Club. Pascal Brunner, Jannik Rother, Ante Pavic, Mikael Ymer und Johannes Härteis kamen neu in die Lindenstadt. Doch der Auftakt beim Rochusclub in Düsseldorf misslang der Mannschaft um den reaktivierten Jarkko Nieminen und Jan-Lennard Struff. 2:4 unterlag der TC und damit schienen die Titelhoffnungen frühzeitig begraben.

Doch das Team um die Betreuer Thorsten Liebich und Thomas Dappers legte danach erst richtig los. Siege gegen Neuss, Köln, Bruckmühl-Feldkirchen und den Gladbacher HTC sowie ein Unentschieden gegen Krefeld brachten die Blau-Weissen zwei Spieltage vor Saisonende wieder in Schlagdistanz zur Tabellenspitze.

So offen wie diesmal war die Meisterschaft nicht oft. Am vorletzten Spieltag schaffte der Titelverteidiger bei Dauerrivale Kurhaus Aachen allerdings nur ein 3:3. Lediglich BreakPoint-Spieler Aslan Karatsev gewann sein Einzel, so dass der Punktgewinn am Ende sogar noch glücklich war. Durch das Remis war die Titelchance verspielt.

Und die Saison endete, wie sie begonnen hatte. Zum Abschluss gab es bei Grün-Weiss Mannheim eine 1:5-Niederlage und damit Tabellenplatz fünf. Den Titel holte sich etwas überraschend der Gladbacher HTC. Trost für Halle: diesen späteren Meister hatte man am 6. Spieltag klar mit 5:1 von der Haller Asche gefegt.

Ergebnisse (1. Spieltag)

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Allpresan Rochusclub Düsseldorf vs. Blau - Weiss Halle

Blau-Weiss Halle vs. Blau-Weiss Neuss

Blau-Weiss Krefeld vs. Blau-Weiss Halle

Blau-Weiss Halle vs. TC Bruckmühl-Feldkirchen

Blau-Weiss Halle vs. Deutsche Öl und Gas Rot-Weiss Köln

Blau-Weiss Halle vs. Badwerk Gladbacher HTC

Kurhaus Lambertz Aachen vs. Blau-Weiss Halle

Blau-Weiss Halle vs. Blau-Weiß Aachen

Grün-Weiss Mannheim vs. Blau-Weiss Halle

4:2

6:0

3:3

4:2

5:1

5:1

3:3

3:3

1:5

Die Tabelle

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Badwerk Gladbacher HTC

Allpresan Rochusclub Düsseldorf

Grün-Weiss Mannheim

Kurhaus Lambertz Aachen

Blau-Weiss Halle

Blau-Weiß Krefeld

Blau-Weiß Aachen

Deutsche Öl und Gas Rot-Weiß Köln

TC Bruckmühl-Feldkirchen

14:4

13:15

13:15

13:15

11:7

9:9

6:12

6:12

4:14

BUNDESLIGA 2015

"Die überraschende Titelverteidigung"

Als amtierender Meister ist der TC Blau-Weiss Halle in die Bundesliga-Saison 2015 gestartet. Doch als Meisterschaftsaspirant sah sich das Team von Kapitän Thorsten Liebich eigentlich nicht. Und zunächst schien auch gar nicht so viel auf eine erfolgreiche Titelverteidigung hinzudeuten. Nach zwei klaren Siegen unterlag der dreifache Meister zuhause gegen Mannheim mit 2:4. Der Weg zum Titel  schien frei für Dauerkonkurrent Kurhaus Aachen. Es ist aber der Kampfgeist, der die Spieler des von der BreakPoint-Base betreuten Teams seit Jahren ausmacht. Und so schlug der TC am vorletzten Spieltag zurück, fegte Aachen mit 5:1 von der Halle Anlage. Das Rennen war wieder offen. Beide Teams lagen punktgleich an der Spitze, Aachen hatte allerdings das bessere Satzverhältnis. Es kam zum Fernduell am letzten Spieltag: Halle trat bei Regenwetter in Neuss an, Aachen musste zuhause gegen Köln ran. Nach den Einzeln führten beide Favoriten mit 3:1. Halle gewann beide Doppel, Aachen auch das erste. Doch das zweite ging verloren. Der TC Blau-Weiss hatte Meistertitel Nummer vier sicher. Zur Meistermannschaft gehörten Jan-Lennard Struff, Daniel Gimeno-Traver, Robin Haase, Tim Pütz, Lennart Zynga, Jarkko Nieminen, Daniel Munoz-de la Nava, Aslan Karatsev, Dennis Novak, Javier Marti und Ruben Ramirez Hidalgo. Wir gratulieren herzlich!

Der Weg zum Titel

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FC Nürnberg – TC Blau-Weiss Halle

TC Blau-Weiss Halle – Rochusclub Düsseldorf

TC Blau-Weiss Halle  – TK GW Mannheim

Kölner THC Stadion Rot-Weiß – TC Blau-Weiss Halle

Badwerk Gladbacher HTC – TC Blau-Weiss Halle

TC Blau-Weiss Halle – HTC Blau-Weiß Krefeld

TC Blau-Weiss Halle – TK Kurhaus Lambertz Aachen

TC Blau-Weiss Neuss – TC Blau-Weiss Halle

2:4

6:0

2:4

1:5

1:5

4:2

5:1

1:5

Die Tabelle

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TC Blau-Weiss Halle

TK Kurhaus Lambertz Aachen

TK GW Mannheim

HTC Blau-Weiß Krefeld e.V.

Kölner THC Stadion Rot-Weiß

Badwerk Gladbacher HTC

Rochusclub Düsseldorf e.V.

TC Blau-Weiss Neuss e.V.

1. FC Nürnberg

Erfurter Tennis-Club RW (zurückge.)

14:2

14:2

10:6

9:7

9:7

5:11

5:11

4:12

2:14

"Der Kader des Titelverteidigers"

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Bolelli, Simone

Nieminen, Jarkko

Struff, Jan-Lennard

Gimeno-Traver, Daniel

Haase, Robin

Herbert, Pierre-Hugues

Pütz, Tim

Munoz-de la Nava, Daniel

Karatsev, Aslan

Ramirez Hidalgo, Ruben

Novak, Dennis

Marti, Javier

Zynga, Lennart

Koderisch, Christopher

Italien

Finnland

Deutschland

Spanien

Niederlande

Frankreich

Deutschland

Spanien

Russland

Spanien

Österreich

Spanien

Deutschland

Deutschland

Weltranglistenplatz 52

Weltranglistenplatz 70

Weltranglistenplatz 76

Weltranglistenplatz 93

Weltranglistenplatz 102

Weltranglistenplatz 137

Weltranglistenplatz 175

Weltranglistenplatz 195

Weltranglistenplatz 217

Weltranglistenplatz 249

Weltranglistenplatz 275

Weltranglistenplatz 481

Weltranglistenplatz 1519

DTB 104

Der TC Blau-Weiss Halle ist zum dritten Mal deutscher Meister!

Der TC Blau-Weiss Halle ist mit Unterstützung der BreakPoint-Base zum dritten Mal deutscher Mannschaftsmeister im Tennis geworden. Im letzten Saisonspiel wurde der TV Reutlingen mit 6:0 vom Court gefegt. Nach dem überraschenden 5:1 gegen Titelverteidiger Aachen am vorletzten Spieltag hätte aber sogar ein Unentschieden zum Titel gereicht. Der Jubel in Halle ist grenzenlos, zumal in diesem Jahr niemand mit dem Titel gerechnet hatte. Überragender Spieler der Saison war Jan-Lennard Struff, der alle neun Einzel gewann! Aus den Reihen der BreakPoint-Spieler steuerte Jarkko Nieminen einige wichtige Zähler bei, vor allem beim vorentscheidenden Spitzenspiel in Aachen. Auch Lennart Zynga gehörte zum Team um Kapitän Thorsten Liebich. Coaches und Physios der Base arbeiten seit Jahren sehr erfolgreich mit dem TC zusammen. Nach mehreren Vizetiteln und einer langen Wartezeit seit dem Triumph 2006 war es in diesem Jahr endlich so weit: Halle ist zum dritten Mal Meister.

Der Weg zum Titel:

TC BW Halle - Erfurter TC RW

TC BW Halle - TC BW Neuss

HTC BW Krefeld - TC BW Halle

Rochusclub Düsseldorf - TC BW Halle

TC BW Halle - Gladbacher HTC

TC BW Halle - Bremerhavener TV

TK GW Mannheim - TC BW Halle

TK Kurhaus Aachen - TC BW Halle

TC BW Halle - TV Reutlingen

4:2

5:1

0:6

1:5

5:1

6:0

3:3

1:5

6:0

DieTabelle:

1

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5

6

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9

10

TC Blau-Weiss Halle

TK Kurhaus Lambertz Aachen

TK GW Mannheim

Erfurter Tennis-Club Rot-Weiß

Badwerk Gladbacher HTC

TC Blau-Weiss Neuss

HTC Blau-Weiß Krefeld

Rochusclub Düsseldorf

TV Reutlingen

Bremerhavener TV v. 1905

17 : 1

16 : 2

13 : 5

12 : 6

6 : 12

6 : 10

5 : 11

6 : 12

5 : 13

2 : 16

Die Heimspiele finden beim TC Blau Weiss Halle statt. Anschrift: Weststr. 93 ,33790 Halle/Westf.

Mehr Informationen zu Tennis Bundesliga finden Sie unter www.tennis-point-bundesliga.de

Deutscher Mannschaftsmeister Blau-Weiss Halle mit (vorne vonlinks): Robert Hampe (Vorsitzender DTB-Bundesausschuss), Enrique Lopez-Perez, Jeremy Jahn, Daniel Munoz de la Nava, Kolja Herrmann (Physiotherapeut), Teamchef Thorsten Liebich, Gerhard Weber (1. Vorsitzender), Peter Höhne (IFS), Heidi Kirsch (Kreissparkasse HalleWestfalen) sowie (hinten von links): Thomas Dappers (Coach), Thiemo de Bakker, Tim Pütz, Lennart Zynga, Jan-Lennard Struff, Dieter Baars (1. Stellv. Bürgermeister Stadt HalleWestfalen), Thomas Welle (TennisPoint) und Horst Pflüger (Homöopathische Arzeneimittel Pflüger).

Foto:  Olaf Sorge